Bestattungsarten

 

Die Form der Bestattung richtet sich in erster Linie nach dem Willen des Verstorbenen. Liegt keine Willenserklärung vor, so entscheidet nach dem Gesetz der Ehegatte bzw. der nächste Angehörige über die Art der Bestattung. Lebenspartner (ohne amtliche Eheschließung) haben gesetzlich kein Entscheidungsrecht. Hier ist eine schriftliche Willenserklärung zu empfehlen.

Wir unterstützen Sie gern bei allen Variationen der heutigen Zeit zur Beisetzung. Falls die von Ihnen gewünschte Art bei den nachstehenden nicht aufgelistet wird, fragen Sie bitte persönlich bei uns nach.

 

 

Erdbestattung:

Die Erdbestattung ist ein Ritual, bei dem bestimmte Verhaltensweisen und Prozesse üblicherweise ohne die Notwendigkeit von Absprachen eingehalten werden. Diese unterscheiden sich je nach Religion und Land zum Teil erheblich.

Erdbestattungen müssen in Deutschland auf einem Friedhof oder einem als Friedhof gewidmeten eingefriedeten Grundstück erfolgen. Die Fristen zur Bestattung sind länderrechtlich geregelt. Allen Bundesländern gemein ist die Frist von 48 Stunden als frühestmöglicher Bestattungstermin. Die Frist, in der die Erdbestattung erfolgt sein muss, weicht unter den Bundesländern teils erheblich ab. Dies verträgt sich z. B. nicht mit den islamischen Sitten, wonach ein Verstorbener stets am nächsten Tag begraben wird. Die Beisetzungsfrist kann in einigen Bundesländern durch einen Antrag bei der unteren Ordnungsbehörde verlängert werden, wenn keine gesundheitlichen Bedenken vorliegen. Eine Beisetzung vor Ablauf von 48 Stunden ist auf Antrag auch möglich, wenn der Tod durch fortgeschrittene Verwesung oder durch mit dem Leben nicht zu vereinbarende Verletzungen als sicher angesehen werden kann.

Mehr zu Erdbestattung finden Sie hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Erdbestattung

 


Feuerbestattung:

Unter Feuerbestattung oder Brandbestattung, auch Kremation, Kremierung oder Einäscherung, früher Leichenverbrennung, versteht man die Veraschung einer Leiche. In vielen Ländern wird dieser Vorgang in Krematorien durchgeführt. Die Überreste werden unverwechselbar in eine Aschekapsel überführt, die für die Beisetzung gewöhnlich in einer Bestattungsurne eingesetzt ist.
Die Feuerbestattung ist möglich, wenn sie im Sinne des Verstorbenen ist. Dazu sollte seine handschriftliche Erklärung vorliegen. Dieses Dokument können Sie bequem unter diesem Text herunterladen, ausdrucken und ausfüllen.

Einwilligung zur Feuerbestattung
Antrag Schwarzenborn.pdf
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Fehlt diese Erklärung, so können der Ehepartner bzw. der nächste Angehörige bestätigen, dass die Feuerbestattung dem Willen des Verstorbenen entspricht. Die Erklärung bzw. Bestätigung wird vom Bestatter angefordert. Die Urne kann je nach Friedhof in einem Familiengrab oder einem besonderen Urnengrab beigesetzt werden. Fast alle christlichen Kirchen erkennen sowohl die Feuer- als auch die Erdbestattung an.

Mehr zu Feuerbestattung finden sie hier:

 https://de.wikipedia.org/wiki/Feuerbestattung

 

Anonyme Bestattung:

Anonyme Bestattung steht für namenlose Bestattung. Bei einer anonymen Bestattung wird an der Beisetzungsstelle auf jeglichen Namenshinweis verzichtet. Eine anonyme Bestattung ist meist eine wirtschaftlich günstige Form der Bestattung.

 

In den letzten Jahren ist eine Zunahme der anonymen Bestattungen festzustellen. Anonym bedeutet: Bestattung der Urne auf einer große Rasenfläche ohne Kennzeichnung des Grabes. Hier wird teilweise aus dem Grund der Sorge um die Sicherstellung einer späteren Grabpflege, auf eine gekennzeichnete Grabstätte verzichtet und die Urne in einem anonymen Rasenfeld beigesetzt. Die Trauerbewältigung kann je doch nach einer anonymen Bestattung in vielen Fällen wesentlich schwieriger und problematischer werden, weil die Grabstätte als Beziehungspunkt fehlt.

 

Meist wird eine Feuerbestattung vorausgesetzt, so ist Anonymität der Seeurnenbestattung immanent, exklusiv gilt dies für eine Urnenbestattung auf Friedhöfen. Auf vereinzelten Friedhöfen ist eine anonyme Ganzkörperbeerdigung möglich. Da die individuelle Gestaltung des Grabes ausgeschlossen ist, entfällt die Verpflichtung zur Pflege des Grabs. Anonyme Grabfelder auf Friedhöfen bieten in der Regel eine zentrale Ablagestelle für Blumen und Grabutensilien.

Mehr zu anonymen Bestattungen finden Sie hier: 

https://de.wikipedia.org/wiki/Anonyme_Bestattung

 

Baumbestattung/ Bestattungswald:

Ein Bestattungswald (auch „Urnenwald“, fälschlich „Waldfriedhof“) ist eine rechtlich festgelegte Waldfläche außerhalb traditioneller Friedhöfe, in der eine Beisetzung von Totenasche möglich ist. Die Grabstelle ist örtlich fixiert, jedoch nicht als solche erkennbar, eine individuelle Pflege ist unzulässig oder unmöglich.

Die für Bestattungswälder maßgeblichen Nutzungsbestimmungen wie die Pflege der Grabstätten oder Benutzungsregeln für Besucher ergeben sich aus der Nutzungsordnung der Trägerkommune  oder der kirchlichen Friedhofsordnung. Totenaschen unterliegen bis zum Ablauf der Ruhezeit der Pietätsbehaftung, die Totenruhe darf nicht gestört werden.

Mehr über Bestattungswälder finden sie hier:

https://de.wikipedia.org/wiki/Bestattungswald

Seebestattung:

Unter Seebestattung versteht man die Bestattung des Leichnams (in Deutschland so nicht erlaubt) oder der Asche eines Verstorbenen auf See.

 

Voraussetzungen für eine Seebestattung:

Eine Seebestattung muss in einigen deutschen Bundesländern behördlich genehmigt werden. Dazu ist es oft notwendig, dass der Verstorbene in besonderer Weise mit der See verbunden war. Dies kann beispielsweise eine frühere Tätigkeit als Seefahrer oder eine tiefe geistige Verbundenheit zur See sein. Im Allgemeinen reicht eine Erklärung der Angehörigen gegenüber den zuständigen amtlichen Stellen aus. Um den Wunsch zweifelsfrei zu belegen, sollte zu Lebzeiten eine Bestattungsverfügung hinterlegt werden, in der später der Wille des Verstorbenen klar erkennbar ist und wie bei der Patientenverfügung die Erklärung von mindestens einer anderen Person bestätigt ist.
Um Schifffahrt und Badende an den Stränden der See nicht zu gefährden, gelten strenge Regeln für die Seebestattung. Die Wasser- und Schifffahrtsämter haben in ihren Zuständigkeitsgebieten feste Positionen für den Seefriedhof ausgeschrieben. Schiffe, die Seebestattungsfahrten ausführen, fahren meist unter deutscher Flagge. Weitere strenge Auflagen gelten für die Bestattung. Für die Bestattung zur See benötigen Beerdigungsinstitute und Schiffsbetreiber außerdem eine wasser- und seerechtliche Erlaubnis.

Mehr zu Seebestattungen finden Sie hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Seebestattung

Diamantbestattung:

Die Diamantbestattung ist keine eigentliche Bestattungsart, sondern es handelt sich um die Verbringung der Ergebnisse der Feuerbestattung. Nach Vorgabe soll eventuell verbliebener amorpher Kohlenstoff der Kremierungsasche zu einem synthetischen Diamanten „veredelt“ werden. Der Diamant ermöglicht den Hinterbliebenen eine Erinnerung an den Verstorbenen. Die (restliche) anorganische Asche wird jedoch wie üblich beigesetzt.

Mehr zu Diamantbestattungen finden Sie hier:

https://de.wikipedia.org/wiki/Diamantbestattung

Luftbestattung:

Die Luftbestattung ist eine in vielen Regionen der Welt verbreitete, heute jedoch nur noch selten praktizierte Bestattungsart. Im Unterschied zur Erdbestattung, Feuerbestattung oder Einbalsamierung werden die Leichen mehr oder weniger hoch über dem Erdboden in freier Luft beigesetzt und dort - in Gänze oder zerteilt, unverwest oder teilverwest - Aasfressern überlassen. Manchmal werden die Leichen aber auch verhüllt oder in Baumsärgen vor Fraß geschützt.
Bekannte Formen sind die Himmelsbestattung in Tibet und in der Mongolei, Bestattungen in sogenannten „Türmen der Stille“ in Persien oder die Baum- und Gerüstbestattungen bei nordamerikanischen Indianern und etwa in Ost-Indonesien.

 

Luftbestattung im heutigen Europa:

Im heutigen Europa wird unter dem Begriff Luftbestattung das Verstreuen der Asche eines Verstorbenen von einem Heißluftballon, einem Hubschrauber oder von einem Flugzeug aus verstanden. Nach der Kremierung wird die Asche verstreut. Die Angehörigen können an der Zeremonie teilnehmen. Im Anschluss bekommen sie eine Urkunde mit den genauen Koordinaten des Verstreuungsortes.
Erlaubt ist diese Art der Luftbestattung in einigen europäischen Ländern, beispielsweise in Frankreich, der Schweiz und Tschechien. Das deutsche Bestattungsgesetz verbietet die Luftbestattung, da in Deutschland Friedhofspflicht besteht. Einzige Ausnahme ist die Verstreuung der Asche über bestimmten Gebieten der Ost- und Nordsee.
Die Anzahl der Teilnehmer an der Zeremonie ist – abhängig von der Kapazität des gewählten Flugmittels – begrenzt. In einem Heißluftballon ist beispielsweise nur die Mitnahme von etwa drei Personen möglich.
In der Schweiz kann in einer speziell konstruierten Kapsel die Asche eines Verstorbenen an einem Wetterballon befestigt und in 30 Kilometer Höhe transportiert werden. An der Grenze zum Weltall öffnet sich die Kapsel und verstreut die Asche im Himmel. Eine Kamera hält den Aufstieg und die Zeremonie fest und gelangt an einem Fallschirm wieder zur Erde. Eine solche Luftbestattung kann bei Teilnahme von 20 Personen und Komplettdokumentation bis zu 9000 Euro kosten.
Mehr zu Luftbestattung finden Sie hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Luftbestattung

 

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